Alternative Briefzustellung in den USA: Der Ponyexpress

Alternative Briefzustellung in den USA: Der Ponyexpress

Was war der legendäre Pony-Express?

Alternative Briefzustellung in den USA: Der Ponyexpress

Briefe zuzustellen war in den Weiten des amerikanischen Westens nicht ganz einfach. Gigantische Entfernungen, Gangster, Indianer, wilde Flüsse und Berge mussten überwunden und bezwungen werden, bevor ein glücklicher Goldgräber in Kalifornien einen Gruß von den Verwandten von der Ostküste in den Händen halten konnte.

Im Jahre 1860 wurde explizit für den schnellen Brieftransport der Pony-Express gegründet. Es war eine Reiterstaffel mit Wechselstationen; die Reiter waren sehr jung. Jeder Express-Reiter hatte mit 10 Kilogramm Eilpost eine Strecke von ca. 80 Kilometern zurückzulegen. An der Wechselstation erfolgte die Übergabe an den nächsten Kurier.

Von St. Joseph in Missouri verlief die 3.000 Kilometer lange Strecke bis nach Sacramento im fernen Kalifornien. 40 Reiter mit 70 Pferden schafften die Strecke in zehn Tagen.

Aber schon nach einem Jahr kam der „digitale“ Briefversand: Der Telegraph ersetzte das aufwendige System des Ponyexpress.

Die Legende aber lebt. So hat Google am 14.04.2015 ein eigenes Ponyexpress-Doodle ins Rennen geschickt: Hier können Sie Ihr Geschick beim Briefversand per Pferd testen.
Pony-Express: Das Spiel